Swing tanzen verboten!

Die Musikstadt München in der NS-Zeit

Kaum an die Macht gekommen, begann unter Hitlers NS-Regime die systematische Gleichschaltung des kulturellen und musikalischen Lebens in München. Hitler persönlich hatte die Stadt zur offiziellen "Hauptstadt der deutschen Kunst" ernannt - mit folgenschweren Konsequenzen für das hiesige Musikleben. Konzert- und Opernbühnen wurden reglementiert, missliebige Künstler entfernt, unerwünschte Musik aus den Spielplänen getilgt und in den Vergnügungsstätten verboten. Die Etablierung eines führertreuen Symphonieorchesters in München (für das Hitler persönlich die braunen Uniformen entwarf) wurde gezielt gefördert. In der Universität hingegen zeigte eine Wanderausstellung unmissverständlich, welche Musik fortan in Deutschland als "entartet" galt.

Zwischen Universität und Odeonsplatz führt uns unser Rundgang an Orte und zu Musikern, die durch das nationalsozialistische München geprägt wurden. Münchner Komponisten wie Carl Orff oder Richard Strauss waren unmittelbar betroffen. Rückzug, Anpassung oder (heimlicher) Widerstand - wer die Wahl hatte, musste in dieser Zeit seinen eigenen Weg finden

 

Führung mit Musikbeispielen

 

Dauer ca. 90 Minuten

 

Kosten: € 12,- pro Person - ermäßigte Gruppenpreise

 

Treffpunkt: Geschwister-Scholl-Platz

 

 

Die nächsten Führungen:

 

Freitag, 09. November 2018, 16 Uhr

Freitag, 08. Februar 2019, 16 Uhr

 

Münchner Musikspaziergänge

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Die nächste offene Führung:

Auf den Spuren Orlando di Lassos

Freitag, 23.11.18 um 16 Uhr

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