Swing tanzen verboten!

Die Musikstadt München im Nationalsozialismus

Zwischen Universität und Odeonsplatz führt Sie dieser Rundgang an Orte und zu Musikern, die durch das nationalsozialistische München geprägt wurden. Nicht nur Münchner Komponisten wie Carl Orff oder Richard Strauss waren unmittelbar betroffen. Rückzug, Anpassung oder (heimlicher) Widerstand - wer die Wahl hatte, musste in dieser Zeit seinen eigenen Weg finden

 

 

Was Sie auf diesem Rundgang erfahren

 

Kaum an die Macht gekommen, begann unter Hitlers NS-Regime die systematische Gleichschaltung des kulturellen und musikalischen Lebens in München. Hitler persönlich hatte die Stadt zur offiziellen "Hauptstadt der deutschen Kunst" ernannt - mit folgenschweren Konsequenzen für das hiesige Musikleben.

 

Konzert- und Opernbühnen wurden reglementiert, missliebige Künstler entfernt, unerwünschte Musik aus den Spielplänen getilgt und in den Vergnügungsstätten verboten. Die Etablierung eines führertreuen Symphonieorchesters in München (für das Hitler persönlich die braunen Uniformen entwarf) wurde gezielt gefördert. In der Universität hingegen zeigte eine Wanderausstellung unmissverständlich, welche Musik fortan in Deutschland als "entartet" galt.

Die nächsten Führungen:

 

Freitag, 29. November 2019, 16 Uhr

Freitag, 28. Februar 2020, 15 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Informationen

 

Dauer ca. 90 Minuten

 

Kosten: € 14,- pro Person - ermäßigte Gruppenpreise

 

Treffpunkt: Geschwister-Scholl-Platz

 

Endpunkt: Odeonsplatz

 

Barrierefrei: Ja

Gruppenbuchungen

 

 

 

Für Gruppen ab 4 Personen vereinbaren wir gerne einen Wunschtermin

 

 

 

 

 

Treffpunkt: Geschwister-Scholl-Platz vor der Universität

Erreichbar mit den Linien U3 und U6, Haltestelle Universität

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